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tiergesundheitsdienst bayern e.V.

Kompe­tenz und Erfah­rung in Tier­gesund­heit und Lebens­mittel­sicher­heit

Fachinformationen

Atemwegserkrankungen. Weniger Antibiotika. Mehr Impfungen

Datum: 11.07.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Atemwegserkrankungne sind in der Ferkelaufzucht wie in der Mast ganzjöhrig ein Thema, das sensible Bereiche wie Tierwohl, -schutz und -haltung, die Wirtschaftlichkeit, den Antibiotikaeinsatz und auch die menschschliche Gesundheit berührt. Auch wenn sich die Palette der zur Verfügung stehenden Impfstoffe in der letzten Zeit deutlich erweitert hat, kommt von Seiten der Schlachttieruntersuchung die Rückmeldung, dass die Lungenbefunde eher zunehmen. Dabei hat sich das Erregerspektrum nicht erweitert, sonder eher etwas "modifiziert". Zu dem Beitrag in der VetM.

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Zinkoxid in der Schweineproduktion - Das sagen die Experten

Datum: 11.7.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Möglichst ohne Zinkoxid und Antibiotika beim Absetzen auskommen - das ist das große Ziel. Drei Experten beziehn Stellung zum möglichen Verbot von Zinkoxid in Tierarzneimitteln. Zum Beitrag in Landwirt 11/2017.

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Der 4. Weg - die beste Lösung

Datum: 10.07.2017   Autor: Karl-Heinz Steinkühler

Ende 2018 läuft in Deutschland die ausdrückliche Zulässigkeit der Kastration von unter acht Tage alten Ferkeln ohne Betäubung aus. Während der Bund die Vollnarkose als Möglichkeit nennt, spricht sich der Bayerische Bauernverband für eine örtliche Betäubung aus. Bauernverbandspräsident Walter Heidl und Dr. Andreas Randt vom Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. analysieren den momentanen Stand. Zum Artikel in ProAgrar geht es hier

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Wasserqualität in der Teichwirtschaft

Datum: 22.6.2017   Autor: J. Bachmann

In den Weihern der Teichwirtschaften laufen komplexe chemische Prozesse gleichzeitig und in Abhängigkeit voneinander ab, sodass die Wasserqualität von vielen Faktoren abhängt und sich auch temporär schnell ändern kann. Eine regelmäßige Überprüfung der Wasserqualität ist daher unabdingbar, um eine gute fachliche Praxis zu gewährleisten. Zum Beitrag in "Fischbauern" der TG Aischgrund (Ausg. 39, Juni 2017).

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Wie geht's weiter bei der Ferkelkastration?

Datum: 12.05.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Ende 2018 läuft in Deutschland die ausdrückliche Zulässigkeit der Kastration von unter acht Tage alten Ferkeln ohne Betäubung aus. Während der Bund die Vollnarkose als Möglichkeit nennt, spricht sich der Bayerische Bauernverband für eine örtliche Betäubung aus. Ein vom BBV mit zahlreichen Organisationen aus Landwirtschaft, Schlachtwirtschaft, Vermarktung und Handel im Auftrag gegebenes Rechtsgutachten bestätigt diese Option. Hier geht es zum Beitrag.

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Salmonellen im Schweinebestand

Datum: 12.05.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Das Salmonellen-Monitoring von Schlachtschweinen ist seit 2002 über das Prüfsiegelprogramm "QS" etabliert und wurde 2007 mit Erlass der Schweine-Salmonellen-Verordnung für alle Mastschweinehaltungen mit mehr als 50 Mastplätzen gesetzlich verpflichtend. Ziel der Verordnung ist es, durch regelmä´ßige Stichproben bei den Schlachttieren verdeckte Salmonelleninfektionen im Bestand zu finden und somit Salmonelleneinträge in die Schlächthöfe und die LEbensmittelkette zu vermeiden. Zum Beitrag.

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Kolostrumversorgung - besteht Grund zur Sorge?

Datum: 25.4.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Es ist allgemein anerkannt, dass eine gute Biestmilchversorgung der wichtigste Faktor zur Gesunderhaltung der Kälber ist. Im Milchviehbestand ist nicht nur der Zeitpunkt der Biestmilchverabreichung und die verabreichte Menge ausschlaggebend, sondern unter Umständen auch die Qualität. Bekannt ist auch, dass die Kolostrumqualität bei Kühen der Milchrassen mit zunehmender Milchleistung schlechter geworden ist. Allerdings gibt es bislang Untersuchungen hierzu hauptsächlich von Hochleistungskühen aus den Vereinigten Staaten. Der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. hat nun erste Ergebnisse einer Untersuchung zur Kolostrumqualität bei bayerischen Fleckviehkühen vorliegen. Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 16/2017

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Blauzungenkrankheit: Rechtzeitige Impfung schützt

Datum: 25.4.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Die Blauzungenkrankheit ist in den vergangenen Monaten sowohl von Süden, als auch von Westen ganz nah an die deutsche und auch die bayerische Grenze herangerückt. Die ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) hat daher in einer Stellungnahme vom Dezember 2016 erneut dringend zur Impfung der deutschen Wiederkäuerbestände geraten.
Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 15/2017

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Schmallenberg: das Virus ist nicht verschwunden

Datum: 25.4.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Schmallenberg-Virus (SBV) trat 2011 erstmals im deutsch-niederländischen Grenzgebiet auf und verbreitete sich rasch über weite Bereiche von Zentral- und Westeuropa. Im Gegensatz zum restlichen Bundesgebiet war Bayern von dieser ersten Infektionswelle in Sommer und Herbst 2011 kaum betroffen. Allerdings mehrten sich hier die Virusnachweise in Sommer und Herbst 2012, während zu dem Zeitpunkt das Geschehen, vermutlich aufgrund weitgehender Durchseuchung der Wiederkäuerbestände, in anderen Teilen Deutschlands bereits abgeflaut war. Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 9/2017

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Mastitis? TGD checkt die Erreger

Datum: 23.3.2017   Autor: Dr. R. Huber-Schlenstedt, Dr. A Gey, Dr. K. Schierling, Dr. U. Sorge

Nach wie vor sind Euterentzündungen eine der Berufskrankheiten unserer Milchkühe. Will man gezielt gegen die Ursachen vorgehen, muss man unter anderem die Erreger kennen und auch wissen welche Antibiotika wirken. Mit seinem Eutergesundheitsdienst erhebt der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. Jahr für Jahr umfassend Daten zum Vorkommen und zur Empfindlichkeit der verschiedenen Mastitiserreger gegenüber den verfügbaren Antibiotika. Dr. Reglindis Huber-Schlenstedt, Dr. Katharina Schierling, Dr. Annerose Gey und Dr. Ulrike Sorge haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst. Beitrag in Milchpur 2017, 1:18-24.

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Gefahr für die Milchkuh

Datum: 14.02.2017   Autor: Dr. A. Randt

Eine subklinische Ketose hat erhebliche Auswirkungen auf die Leistung und Gesundheit der Kuh. 40 Prozent der Tiere in einem Bestand und mehr können davon betroffen sein. Es lohnt sich also früh auf Alarmsignale zu achten.
Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt 1/2017

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Aktuelle Neuigkeiten aus dem Mykotoxinlabor

Datum: 10.02.2017   Autor: Dr. Steinhoff-Ooster



Mykotoxingehalte in verschiedenen Futtermitteln im Jahr 2016

Im Mykotoxinlabor des Tiergesundheitsdienstes Bayern sind im vergangenen Jahr 2016 insgesamt 1238 verschiedene Futtermittelproben auf die Mykotoxine Desoxynivalenol (DON), Zearalenon (ZON) und Ochratoxin A (OTA) untersucht worden. Das Spektrum der Futtermittel verteilt sich auf Weizen, Gerste, Hafer, Mais, Triticale und verschiedene Mischfutter. Auch einzelnen Proben an Heu, Stroh, Flüssigfutter oder Soja (zusammengefasst unter sonstige Futtermittel) sind untersucht worden.

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Schonender und Schneller mit der Kombi-Kastrationszange

Datum: 6.2.2017   Autor: Dr. Anja Rostalski, TA Lars Dettmar, Dr. Gerhard Wittkowski, E. Buck

Mit der dänischen Kombi-Kastrationszange soll die Kastration für Ferkel schonender vonstatten gehen. Davon sind der württemberger Ferkelerzeuger Ernst Buck und die Fachleute des TGD Bayern überzeugt. Hier geht es zum Beitrag.

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Verordnung mit lebensmittelrechtlichen Vorschriften zur Überwachung von Zoonosen und Zoonoseerregern

Datum: 24.1.2017   Autor: Dr. K. Frenzel

Gesetzliche Informationspflichten des Lebensmittelunternehmers finden sich im § 3 der Zoonose-Überwachungsverordnung (ZoonoseV).

§ 2 Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser Verordnung sind:
1. Zoonosen: Krankheiten oder Infektionen, die auf natürliche Weise direkt oder indirekt zwischen Menschen und Tieren übertragen werden können,
2. Zoonoseerreger: Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten oder sonstige biologische Agenzien, die Zoonosen verursachen können.

§ 3 Betriebseigene Kontrollen

Wer im Rahmen von Kontrollen nach Artikel 3 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 2073/2005 der Kommission vom 15. November 2005 über mikrobiologische Kriterien für Lebensmittel (ABl. EU Nr. L 338 S. 1) oder anderen betriebseigenen Kontrollen Lebensmittel auf Zoonoseerreger untersucht, hat zum Zweck der Durchführung von weitergehenden Untersuchungen Rückstellproben des Probenmaterials anzufertigen und bis zum Vorliegen des Ergebnisses der Untersuchungen in geeigneter Weise aufzubewahren.

  • Im Falle des Nachweises von Zoonoseerregern sind
  • das Untersuchungsergebnis der zuständigen Behörde mitzuteilen
  • Isolate der nachgewiesenen Zoonoseerreger herzustellen und
    • die Rückstellproben des Probenmaterials und die Isolate
      während eines von der zuständigen Behörde festzusetzenden Zeitraumes, jedoch nicht länger als drei Monate, in geeigneter Weise aufzubewahren und
    • der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen und auszuhändigen.
Eine Mitteilung nach Absatz 2 Nr. 1 oder eine Aushändigung einer Rückstellprobe oder eines Isolates nach Absatz 2 Nr. 3 darf nicht zur strafrechtlichen Verfolgung des Mitteilenden oder Aushändigenden oder für ein Verfahren nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten gegen den Mitteilenden oder Aushändigenden verwendet werden.
Wer zur Durchführung von Untersuchungen nach Absatz 1 verpflichtet ist, hat hierüber zeitlich geordnet Nachweise zu führen. Die Nachweise sind zwei Jahre lang aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.

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Gesetzliche Informationspflichten des Lebensmittelunternehmers

Datum: 24.1.2017   Autor: Dr. K. Frenzel


Dieser Fachbeitrag diskutiert die gesetzlichen Informationspflichten des Lebensmittelunternehmers an die zuständige Behörde bei Laborergebnissen, die nicht den Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit entsprechen.





Der Lebensmittelunternehmer hat Informationspflichten nach:

Art. 19 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002: Erkennt ein Lebensmittelunternehmer oder hat er Grund zu der Annahme, dass ein von ihm eingeführtes, erzeugtes, verarbeitetes, hergestelltes oder vertriebenes Lebensmittel den Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit nicht entspricht, so leitet er unverzüglich Verfahren ein, um das betreffende Lebensmittel vom Markt zu nehmen, sofern das Lebensmittel nicht mehr unter der unmittelbaren Kontrolle des ursprünglichen Lebensmittelunternehmers steht, und die zuständigen Behörden darüber zu unterrichten.

Art. 19 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002: Erkennt ein Lebensmittelunternehmer oder hat er Grund zu der Annahme, dass ein von ihm in Verkehr gebrachtes Lebensmittel möglicherweise die Gesundheit des Menschen schädigen kann, teilt er dies unverzüglich den zuständigen Behörden mit. Der Unternehmer unterrichtet die Behörden über die Maßnahmen, die getroffen worden sind, um Risiken für den Endverbraucher zu verhindern …."

§ 44 Abs. 4 LFGB: hat ein Lebensmittelunternehmer, der Grund zu der Annahme hat, dass

  • ein an ihn ausgeliefertes Lebensmittel oder
  • ein von ihm erworbenes Lebensmittel, über das er die tatsächliche Sachherrschaft erlangt hat,
  • einem Verkehrsverbot nach Art. 14 Abs. 1 der Basisverordnung unterliegt, ist die zuständige Behörde schriftlich oder elektronisch unverzüglich unter Angabe seines Namens und seiner Anschrift darüber… zu unterrichten. Er unterrichtet dabei auch über von ihm hinsichtlich des Lebensmittels getroffene oder beabsichtigte Maßnahmen.
    (Nach Art. 14 Abs. 2 der Verordnung gelten Lebensmittel als nicht sicher, wenn davon auszugehen ist, dass sie gesundheitsschädlich oder für den Verzehr des Menschen ungeeignet sind.)

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Anatomie und Physiologie des Geflügels

Datum: 2.1.2017   Autor: Dr. F. Schmitt, Dr. R. Hildebrand

Für Geflügelhalter ist es wichtig die Physiologie und Anatomie der Vögel zu kennen, um den Bedürfnissen der Tiere gerecht werden zu können. Das Verständnis für die normalen Stoffwechselvorgänge und Anatomie ermöglichen eine bessere Abschätzung im täglichen Umgang mit den Tieren, so dass eine art- und tiergerechte Haltung möglich wird. Mehr diesbezüglich finden Sie hier.

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Einstallung des Geflügels

Datum: 2.1.2017   Autor: Dr. F. Schmitt, Dr. R. Hildebrand

Die Einstallung von Küken und Legehennen ist ein wichtiger Schritt für die Gesunderhaltung des Bestandes. In diesem Vortrag wird auf die wichtigsten Punkte der Einstallung von Masthähnchen und Puten, sowie Legehennen eingegangen. Den vollständigen Vortrag finden Sie hier.

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Prophylaxe von Geflügelerkrankungen

Datum: 2.1.2017   Autor: Dr. F. Schmitt, Dr. R. Hildebrand

Die Kenntnis um die möglichen Einschleppungswege von Krankheitserregern ist essentiell, um einen Bestand gesund und leistungsfähig zu erhalten. Aus diesem Grund werden in diesem Vortrag mögliche Biosicherheitsmaßnahmen, wie z. B. die Hygieneschleuse erklärt. Darüber hinaus werden die wichtigsten Prinzipien der Impfung beschrieben und auf die gängigen Krankheitssymptome eingegangen. Den Vortrag finden Sie hier.

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Rechtliche Grundlagen der Geflügelhaltung

Datum: 2.1.2017   Autor: Dr. F. Schmitt, Dr. R. Hildebrand

In diesem Schulungsvortrag werden die wichtigsten rechtlichen Vorschriften, mit denen der Landwirt täglich in Kontakt kommt kurz erklärt und auf die wichtigsten Punkte eingegangen. Im Besonderen werden die Geflügelsalmonellen-, die Tierschutznutztierhaltungsverordnung und weitere Gesetze erklärt. Den Vortrag finden Sie hier.

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Kälberfütterung - Warum lassen wir unsere Kälber immer noch hungern?

Datum: 14.12.2016   Autor: Dr. I Lorenz

Traditionell werden Aufzuchtkälber in Milchviehbetrieben mit nur etwa der Hälfte der Milchmenge getränkt, die sie bei ad-libitum Fütterung oder an der Kuh aufnehmen würden. Der Beitrag im Allgäuer Bauernblatt (Ausgabe 48/2016) beschreibt, warum diese Vorgehensweise fatal für die Gesundheit der Kälber sein kann, und wie man Kälber nach neuesten Erkenntnissen tränken sollte. Weitere Informationen zur Kälberaufzucht finden Sie in unseren Merkblättern

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