Anmeldung

tiergesundheitsdienst bayern e.V.

Kompe­tenz und Erfah­rung in Tier­gesund­heit und Lebens­mittel­sicher­heit

Archiv

Im Artikelarchiv finden sich ältere Nachrichten und Artikel zur Information bzw. zum Nachschlagen.

Das Wie, Wo, Was der Blauzungenimpfung

Datum: 27.06.2016   Autor: Dr. U. Domes

Im Jahr 2006 trat erstmals in Mitteleuropa die Blauzungenkrankheit bei Rindern und kleinen Wiederkäuern auf. In Deutschland konnte die Seuche auf Grund der schnellen Einführung der verpflichtenden Impfung in den Jahren 2007 und 2008 gestoppt werden. Seit dem November 2009 wurde kein Virus mehr nachgewiesen, deshalb gilt Deutschland ab dem 15.02.2012 als frei von BTV. Eine vorbeugende Impfung war somit untersagt.

zum Artikel ››

Erneutes Auftreten von Blauzunge in Frankreich und Südosteuropa - eine Bedrohung für Bayerns Tiere?

Datum: 02.01.2016   Autor: Dr. U. Domes

Die Blauzungenkrankheit, welche in den Jahren 2006 bis 2009 in Deutschland grassierte (hier Serotyp BTV 8), war für viele Tierhalter eine schlimme Erfahrung und alle waren erleichtert, als Deutschland sich im Jahr 2012 wieder frei von Blauzungenkrankheit erklärte. Doch seit April 2014 tritt ein neuer Serotyp (BTV 4) der Blauzungenkrankheit bei Schafen, Ziegen und Rindern in Griechenland auf. Dieser breitet sich schnell nach Nordwesten aus und hat inzwischen Kroatien und Ungarn erreicht. Seit dem 11. September 2015 ist auch der Serotyp BTV 8 wieder in Frankreich aufgetreten (Abb. 1, 2).

zum Artikel ››

PED in Bayern angekommen!

Datum: 2015   Autor: Dr. Ch. Melzig

Was ist PED?

  • „Epizootische Virusdiarrhoe des Schweines“: eine hochansteckende virusbedingte Durchfallerkrankung beim Schwein.
  • Zeit von der Ansteckung bis zum Auftreten erster Symptome nur 36 Stunden, volles Krankheitsbild nach ca. 4-5 Tagen.
  • Krankheitssymptome in Asien und Amerika: hochakutes Krankheitsgeschehen bei allen Alters- und Nutzungsgruppen; zunächst Erbrechen bei ca. 50% der Tiere, gefolgt von massivem, wässrigem Durchfall. Hohe Verluste (bis 100%) bei Saugferkeln. Die Sterblichkeit sinkt mit zunehmendem Alter, aber ökonomische Verluste durch Fruchtbarkeitsstörungen sowie verminderte Zunahmen und Kümmern überlebender Aufzucht-und Mastschweine.
  • Stabilisierung der Klinik nach etwa 6 Wochen.
  • Problem: keine anhaltende Bestandsimmunität, erneutes Auftreten im Bestand nach 2-4 Monaten ist möglich!
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt

zum Artikel ››

Schutzmaßnahmen gegen die Klassische Geflügelpest (“Vogelgrippe”)

Datum: (tt.mm.jjjj)    Autor: Dr. Holger Salisch

Seit Anfang November 2014 ist es in Deutschland und Holland zu Ausbrüchen der Infuenza A mit der als besonders gefährlich eingestuften asiatischen Variante H5N8 bei Puten, Legehennen und Mastelterntieren gekommen. Zudem wurde dieser Virustyp in einer auf Rügen geschossenen wildlebenden Krickente gefunden. Krickenten leben in Sibirien und ziehen nach Europa und Asien. In England wurde im November H5N1 und H7N9 bei Zuchtenten nachgewiesen. Wie in den vergangenen Risikojahren 1999, 2003 und 2006 ist mit weiteren Ausbrüchen zu rechnen, zumal wir erst am Beginn der kalten Jahreszeit stehen. Die Infektion wandert durch Zugvögel und mangelnde Vorsicht beim Tier- und Lebensmittelhandel. Infektionen können auch durch Kontakt mit gebrauchter kontaminierter Einstreu, anderen kontaminierten Materialien und durch Menschen oder tierische Überträger ausgelöst werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Informationsblatt

Schutz-Vogelgrippe24112014.pdf 

zum Artikel ››

Afrikanische Schweinepest erstmals im Norden Europas festgestellt

Datum: 24.02.2014   Autor: A. Rostalski, Randt A.

EU-Außengrenzen sind für Wildschweine offenbar kein Hindernis. Anfang Februar 2014 wurde die Afrikanische Schweinepest bei Wildschweinen (ASP) in Litauen amtlich festgestellt, seit dem 18.Februar gibt es den ersten bestätigten Fall in Polen, grenznah zu Weißrussland.



Anzeichen

Infizierte Schweine zeigen ein gestörtes Allgemeinbefinden mit hohem Fieber, Teilnahmslosigkeit. Schläfrigkeit, Appetitlosigkeit sowie bläuliche Verfärbungen an Gliedmaßen und Ohrspitzen. Vereinzelt werden auch wässriger oder blutiger Durchfall und Atemwegssymptome beobachtet. Die Sterblichkeitsrate liegt bei 100%. Im Gegensatz zur Klassischen Schweinepest tritt die ASP schon wenige Tage nach der Einschleppung in Erscheinung und breitet sich rasch im gesamten Bestand aus.

Übertragung

Die Ansteckung erfolgt vor allem über direkten und indirekten Kontakt mit infizierten Schweinen, wobei insbesondere Blut oder bluthaltige Ausscheidungen eine wichtige Rolle spielen (Tierkadaver, Schlachtabfälle!). Das Virus der ASP befällt nur Schweine und ist für den Menschen ungefährlich. Ein besonderes Risiko für die Verschleppung innerhalb der EU sind aus Osteuropa kommende Ferntransporter und Kontrolllücken im Handel mit Lebensmitteln oder bei der Entsorgung von Speiseabfällen an Häfen, Flughäfen und Umschlagplätzen.

Seuchenprävention

Schweinehaltern wird dringend geraten, besonders sorgfältig auf betriebliche Biosicherheit zu achten (Schwarz-Weiß-Konzept) und den Hofbereich inklusive der Futterlager wildschweinesicher zu machen. Bei fieberhaften Bestandserkrankungen und gehäuften Todesfällen ist sofort der Hoftierarzt hinzuzuziehen, der im Verdachtsfall das zuständige Veterinäramt einschalten wird. Das Auffinden verendeter Wildschweine ist sofort dem Kreisveterinäramt zu melden, bevor irgendeine Aktion erfolgt.

Ein einziger Seuchenfall in einem Nutzschweinebestand in Deutschland oder einem anderen EU-Land hätte katastrophale Folgen für Schweinehalter und die gesamte Kette der Schweinefleischerzeugung.

Der TGD Bayern e.V. bietet hier einen Leitfaden zur Seuchenprävention.

flyer_schweinepest_2012.pdf 

zum Artikel ››

Aujeszky'sche Krankheit - die unterschätzte Gefahr

Datum: 18.9.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Seit 2003 gilt Deutschland innehalb Europas als anerkannt AK-frei (AK = Aujesky'sche Krankheit) nachdem in den 90er Jahres des vergangengen Jahrhunderts ein aufwändisges, aber erfolgreiches staatliches Bekämpfungsprogramm in sämtlichen Hausschweinehaltungen initiiert wurde. So weit, so gut. Die wildlebenden Verwandten unserer Hausscheine konnten sich allerdings sämtlichen Sanierungsmaßnahmen entziehen. Ihre Population entwickelte sich prächtig dank guter Umweltbedingungen, und spätestens nach den ersten Todesfällen von Jagdhunden in 2009, die Kontakt zu Kadavern infizierter Wildschweine hatten, kam die AK wieder in das Bewusstsein zurück. Zum Beitrag in Tiergesundheit aktuell Ausgabe 03/2017).

zum Artikel ››

Saubere Biestmilch - gesunde Kälber

Datum: 07.09.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Eine kürzlich veröffentlichte Untersuchung hat gezeigt, dass sich die Biestmilchversorgung der Kälber im letzten Jahrzehnt dramatisch verschlechtert hat. Das können Sie in Ihrem Bestand tun, um eine gute Biestmilchversorgung zu sichern und dadurch Neugeborenendurchfall oder Lungenentzündung zu vermeiden. Zum Artikel in der MilchPur geht es hier

zum Artikel ››

Warum lassen wir unsere Kälber noch immer hungern?

Datum: 07.09.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Für die Gesundheit des Kalbes ist die Ernährung in der Neugeborenenphase ausgesprochen wichtig. Die Fütterung nach der Biestmilchphase beeinflusst die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Kälber nachhaltig. Wie die richtige Fütterung – auch bei Durchfall – aussieht, lesen Sie hier.

zum Artikel ››

Würmer? Nein, danke!

Datum: 07.09.2017   Autor: Dr. A. Randt

Parasiten kommen bei Rindern aller Altersstufen vor. Aber besonders bei Kälbern und Jungrindern ist es wichtig, die Schmarotzer intensiv zu kontrollieren, damit die gesunde Entwicklung und die Leistungsfähigkeit der nächsten Generation eines Bestandes sichergestellt werden kann. Wie Sie das am besten machen, dazu hat Milchpur mit Dr. Andreas Randt, dem Geschäftsführer und tierärztlichen Leiter des TGD Bayern e.V. gesprochen.

zum Artikel ››

Würmer hat fast jede

Datum: 29.08.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Weidehaltung leistet aufgrund vieler positiver Effekte auf die Tiere einen erheblichen Beitrag zum Tierwohl, allerdings ist das Risiko eines Parasitenbefalls gegenüber der Stallhaltung massiv erhöht. Wer da sein Weide- und Parasitenmanagement nicht im Griff hat, muss mit wirtschaftlichen Einbußen rechnen. Die wichtigsten Grundsätze der Parasitenbekämpfung werden in einem Beitrag in Fleckvieh 3/2017 dargelegt.

zum Artikel ››

Milbenbekämpfung in der Geflügelhaltung

Datum: 22.08.2017   Autor: Dr. H. Salisch

Im Zuge des verbotenen Zusatzes von Fipronil zu einem Stallreinigungsmittel häufen sich beim TGD Anfragen kleinerer Geflügelhalter und anderer interessierter Personen zum Thema Milbenbekämpfung. Dem wird mit diesem Beitrag entsprochen.

zum Artikel ››

Atemwegserkrankungen. Weniger Antibiotika. Mehr Impfungen

Datum: 11.07.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Atemwegserkrankungne sind in der Ferkelaufzucht wie in der Mast ganzjöhrig ein Thema, das sensible Bereiche wie Tierwohl, -schutz und -haltung, die Wirtschaftlichkeit, den Antibiotikaeinsatz und auch die menschschliche Gesundheit berührt. Auch wenn sich die Palette der zur Verfügung stehenden Impfstoffe in der letzten Zeit deutlich erweitert hat, kommt von Seiten der Schlachttieruntersuchung die Rückmeldung, dass die Lungenbefunde eher zunehmen. Dabei hat sich das Erregerspektrum nicht erweitert, sonder eher etwas "modifiziert". Zu dem Beitrag in der VetM.

zum Artikel ››

Zinkoxid in der Schweineproduktion - Das sagen die Experten

Datum: 11.7.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Möglichst ohne Zinkoxid und Antibiotika beim Absetzen auskommen - das ist das große Ziel. Drei Experten beziehn Stellung zum möglichen Verbot von Zinkoxid in Tierarzneimitteln. Zum Beitrag in Landwirt 11/2017.

zum Artikel ››

Der 4. Weg - die beste Lösung

Datum: 10.07.2017   Autor: Karl-Heinz Steinkühler

Ende 2018 läuft in Deutschland die ausdrückliche Zulässigkeit der Kastration von unter acht Tage alten Ferkeln ohne Betäubung aus. Während der Bund die Vollnarkose als Möglichkeit nennt, spricht sich der Bayerische Bauernverband für eine örtliche Betäubung aus. Bauernverbandspräsident Walter Heidl und Dr. Andreas Randt vom Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. analysieren den momentanen Stand. Zum Artikel in ProAgrar geht es hier

zum Artikel ››

Wasserqualität in der Teichwirtschaft

Datum: 22.6.2017   Autor: J. Bachmann

In den Weihern der Teichwirtschaften laufen komplexe chemische Prozesse gleichzeitig und in Abhängigkeit voneinander ab, sodass die Wasserqualität von vielen Faktoren abhängt und sich auch temporär schnell ändern kann. Eine regelmäßige Überprüfung der Wasserqualität ist daher unabdingbar, um eine gute fachliche Praxis zu gewährleisten. Zum Beitrag in "Fischbauern" der TG Aischgrund (Ausg. 39, Juni 2017).

zum Artikel ››

Wie geht's weiter bei der Ferkelkastration?

Datum: 12.05.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Ende 2018 läuft in Deutschland die ausdrückliche Zulässigkeit der Kastration von unter acht Tage alten Ferkeln ohne Betäubung aus. Während der Bund die Vollnarkose als Möglichkeit nennt, spricht sich der Bayerische Bauernverband für eine örtliche Betäubung aus. Ein vom BBV mit zahlreichen Organisationen aus Landwirtschaft, Schlachtwirtschaft, Vermarktung und Handel im Auftrag gegebenes Rechtsgutachten bestätigt diese Option. Hier geht es zum Beitrag.

zum Artikel ››

Salmonellen im Schweinebestand

Datum: 12.05.2017   Autor: Dr. A. Rostalski

Das Salmonellen-Monitoring von Schlachtschweinen ist seit 2002 über das Prüfsiegelprogramm "QS" etabliert und wurde 2007 mit Erlass der Schweine-Salmonellen-Verordnung für alle Mastschweinehaltungen mit mehr als 50 Mastplätzen gesetzlich verpflichtend. Ziel der Verordnung ist es, durch regelmä´ßige Stichproben bei den Schlachttieren verdeckte Salmonelleninfektionen im Bestand zu finden und somit Salmonelleneinträge in die Schlächthöfe und die LEbensmittelkette zu vermeiden. Zum Beitrag.

zum Artikel ››

Kolostrumversorgung - besteht Grund zur Sorge?

Datum: 25.4.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Es ist allgemein anerkannt, dass eine gute Biestmilchversorgung der wichtigste Faktor zur Gesunderhaltung der Kälber ist. Im Milchviehbestand ist nicht nur der Zeitpunkt der Biestmilchverabreichung und die verabreichte Menge ausschlaggebend, sondern unter Umständen auch die Qualität. Bekannt ist auch, dass die Kolostrumqualität bei Kühen der Milchrassen mit zunehmender Milchleistung schlechter geworden ist. Allerdings gibt es bislang Untersuchungen hierzu hauptsächlich von Hochleistungskühen aus den Vereinigten Staaten. Der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. hat nun erste Ergebnisse einer Untersuchung zur Kolostrumqualität bei bayerischen Fleckviehkühen vorliegen. Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 16/2017

zum Artikel ››

Blauzungenkrankheit: Rechtzeitige Impfung schützt

Datum: 25.4.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Die Blauzungenkrankheit ist in den vergangenen Monaten sowohl von Süden, als auch von Westen ganz nah an die deutsche und auch die bayerische Grenze herangerückt. Die ständige Impfkommission Veterinärmedizin (StIKo Vet) hat daher in einer Stellungnahme vom Dezember 2016 erneut dringend zur Impfung der deutschen Wiederkäuerbestände geraten.
Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 15/2017

zum Artikel ››

Schmallenberg: das Virus ist nicht verschwunden

Datum: 25.4.2017   Autor: Dr. I. Lorenz

Schmallenberg-Virus (SBV) trat 2011 erstmals im deutsch-niederländischen Grenzgebiet auf und verbreitete sich rasch über weite Bereiche von Zentral- und Westeuropa. Im Gegensatz zum restlichen Bundesgebiet war Bayern von dieser ersten Infektionswelle in Sommer und Herbst 2011 kaum betroffen. Allerdings mehrten sich hier die Virusnachweise in Sommer und Herbst 2012, während zu dem Zeitpunkt das Geschehen, vermutlich aufgrund weitgehender Durchseuchung der Wiederkäuerbestände, in anderen Teilen Deutschlands bereits abgeflaut war. Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt 9/2017

zum Artikel ››

Mastitis? TGD checkt die Erreger

Datum: 23.3.2017   Autor: Dr. R. Huber-Schlenstedt, Dr. A Gey, Dr. K. Schierling, Dr. U. Sorge

Nach wie vor sind Euterentzündungen eine der Berufskrankheiten unserer Milchkühe. Will man gezielt gegen die Ursachen vorgehen, muss man unter anderem die Erreger kennen und auch wissen welche Antibiotika wirken. Mit seinem Eutergesundheitsdienst erhebt der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. Jahr für Jahr umfassend Daten zum Vorkommen und zur Empfindlichkeit der verschiedenen Mastitiserreger gegenüber den verfügbaren Antibiotika. Dr. Reglindis Huber-Schlenstedt, Dr. Katharina Schierling, Dr. Annerose Gey und Dr. Ulrike Sorge haben die Ergebnisse für Sie zusammengefasst. Beitrag in Milchpur 2017, 1:18-24.

zum Artikel ››

Gefahr für die Milchkuh

Datum: 14.02.2017   Autor: Dr. A. Randt

Eine subklinische Ketose hat erhebliche Auswirkungen auf die Leistung und Gesundheit der Kuh. 40 Prozent der Tiere in einem Bestand und mehr können davon betroffen sein. Es lohnt sich also früh auf Alarmsignale zu achten.
Quelle: Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt 1/2017

zum Artikel ››

Aktuelle Neuigkeiten aus dem Mykotoxinlabor

Datum: 10.02.2017   Autor: Dr. Steinhoff-Ooster



Mykotoxingehalte in verschiedenen Futtermitteln im Jahr 2016

Im Mykotoxinlabor des Tiergesundheitsdienstes Bayern sind im vergangenen Jahr 2016 insgesamt 1238 verschiedene Futtermittelproben auf die Mykotoxine Desoxynivalenol (DON), Zearalenon (ZON) und Ochratoxin A (OTA) untersucht worden. Das Spektrum der Futtermittel verteilt sich auf Weizen, Gerste, Hafer, Mais, Triticale und verschiedene Mischfutter. Auch einzelnen Proben an Heu, Stroh, Flüssigfutter oder Soja (zusammengefasst unter sonstige Futtermittel) sind untersucht worden.

zum Artikel ››

Schonender und Schneller mit der Kombi-Kastrationszange

Datum: 6.2.2017   Autor: Dr. Anja Rostalski, TA Lars Dettmar, Dr. Gerhard Wittkowski, E. Buck

Mit der dänischen Kombi-Kastrationszange soll die Kastration für Ferkel schonender vonstatten gehen. Davon sind der württemberger Ferkelerzeuger Ernst Buck und die Fachleute des TGD Bayern überzeugt. Hier geht es zum Beitrag.

zum Artikel ››

Verordnung mit lebensmittelrechtlichen Vorschriften zur Überwachung von Zoonosen und Zoonoseerregern

Datum: 24.1.2017   Autor: Dr. K. Frenzel

Gesetzliche Informationspflichten des Lebensmittelunternehmers finden sich im § 3 der Zoonose-Überwachungsverordnung (ZoonoseV).

§ 2 Begriffsbestimmungen
Im Sinne dieser Verordnung sind:
1. Zoonosen: Krankheiten oder Infektionen, die auf natürliche Weise direkt oder indirekt zwischen Menschen und Tieren übertragen werden können,
2. Zoonoseerreger: Viren, Bakterien, Pilze, Parasiten oder sonstige biologische Agenzien, die Zoonosen verursachen können.

§ 3 Betriebseigene Kontrollen

Wer im Rahmen von Kontrollen nach Artikel 3 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 2073/2005 der Kommission vom 15. November 2005 über mikrobiologische Kriterien für Lebensmittel (ABl. EU Nr. L 338 S. 1) oder anderen betriebseigenen Kontrollen Lebensmittel auf Zoonoseerreger untersucht, hat zum Zweck der Durchführung von weitergehenden Untersuchungen Rückstellproben des Probenmaterials anzufertigen und bis zum Vorliegen des Ergebnisses der Untersuchungen in geeigneter Weise aufzubewahren.

  • Im Falle des Nachweises von Zoonoseerregern sind
  • das Untersuchungsergebnis der zuständigen Behörde mitzuteilen
  • Isolate der nachgewiesenen Zoonoseerreger herzustellen und
    • die Rückstellproben des Probenmaterials und die Isolate
      während eines von der zuständigen Behörde festzusetzenden Zeitraumes, jedoch nicht länger als drei Monate, in geeigneter Weise aufzubewahren und
    • der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen und auszuhändigen.
Eine Mitteilung nach Absatz 2 Nr. 1 oder eine Aushändigung einer Rückstellprobe oder eines Isolates nach Absatz 2 Nr. 3 darf nicht zur strafrechtlichen Verfolgung des Mitteilenden oder Aushändigenden oder für ein Verfahren nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten gegen den Mitteilenden oder Aushändigenden verwendet werden.
Wer zur Durchführung von Untersuchungen nach Absatz 1 verpflichtet ist, hat hierüber zeitlich geordnet Nachweise zu führen. Die Nachweise sind zwei Jahre lang aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen.

zum Artikel ››

Lebensmittelhygiene Merkblätter

Datum: 24.1.2017   Autor: Dr. K. Frenzel

Hier finden Sie verschiedene Merkblätter aus der Lebensmittelanalytik.

zum Artikel ››

Gesetzliche Informationspflichten des Lebensmittelunternehmers

Datum: 24.1.2017   Autor: Dr. K. Frenzel


Dieser Fachbeitrag diskutiert die gesetzlichen Informationspflichten des Lebensmittelunternehmers an die zuständige Behörde bei Laborergebnissen, die nicht den Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit entsprechen.





Der Lebensmittelunternehmer hat Informationspflichten nach:

Art. 19 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002: Erkennt ein Lebensmittelunternehmer oder hat er Grund zu der Annahme, dass ein von ihm eingeführtes, erzeugtes, verarbeitetes, hergestelltes oder vertriebenes Lebensmittel den Anforderungen an die Lebensmittelsicherheit nicht entspricht, so leitet er unverzüglich Verfahren ein, um das betreffende Lebensmittel vom Markt zu nehmen, sofern das Lebensmittel nicht mehr unter der unmittelbaren Kontrolle des ursprünglichen Lebensmittelunternehmers steht, und die zuständigen Behörden darüber zu unterrichten.

Art. 19 Abs. 3 der Verordnung (EG) Nr. 178/2002: Erkennt ein Lebensmittelunternehmer oder hat er Grund zu der Annahme, dass ein von ihm in Verkehr gebrachtes Lebensmittel möglicherweise die Gesundheit des Menschen schädigen kann, teilt er dies unverzüglich den zuständigen Behörden mit. Der Unternehmer unterrichtet die Behörden über die Maßnahmen, die getroffen worden sind, um Risiken für den Endverbraucher zu verhindern …."

§ 44 Abs. 4 LFGB: hat ein Lebensmittelunternehmer, der Grund zu der Annahme hat, dass

  • ein an ihn ausgeliefertes Lebensmittel oder
  • ein von ihm erworbenes Lebensmittel, über das er die tatsächliche Sachherrschaft erlangt hat,
  • einem Verkehrsverbot nach Art. 14 Abs. 1 der Basisverordnung unterliegt, ist die zuständige Behörde schriftlich oder elektronisch unverzüglich unter Angabe seines Namens und seiner Anschrift darüber… zu unterrichten. Er unterrichtet dabei auch über von ihm hinsichtlich des Lebensmittels getroffene oder beabsichtigte Maßnahmen.
    (Nach Art. 14 Abs. 2 der Verordnung gelten Lebensmittel als nicht sicher, wenn davon auszugehen ist, dass sie gesundheitsschädlich oder für den Verzehr des Menschen ungeeignet sind.)

zum Artikel ››

Anatomie und Physiologie des Geflügels

Datum: 2.1.2017   Autor: Dr. F. Schmitt, Dr. R. Hildebrand

Für Geflügelhalter ist es wichtig die Physiologie und Anatomie der Vögel zu kennen, um den Bedürfnissen der Tiere gerecht werden zu können. Das Verständnis für die normalen Stoffwechselvorgänge und Anatomie ermöglichen eine bessere Abschätzung im täglichen Umgang mit den Tieren, so dass eine art- und tiergerechte Haltung möglich wird. Mehr diesbezüglich finden Sie hier.

zum Artikel ››

Einstallung des Geflügels

Datum: 2.1.2017   Autor: Dr. F. Schmitt, Dr. R. Hildebrand

Die Einstallung von Küken und Legehennen ist ein wichtiger Schritt für die Gesunderhaltung des Bestandes. In diesem Vortrag wird auf die wichtigsten Punkte der Einstallung von Masthähnchen und Puten, sowie Legehennen eingegangen. Den vollständigen Vortrag finden Sie hier.

zum Artikel ››

Prophylaxe von Geflügelerkrankungen

Datum: 2.1.2017   Autor: Dr. F. Schmitt, Dr. R. Hildebrand

Die Kenntnis um die möglichen Einschleppungswege von Krankheitserregern ist essentiell, um einen Bestand gesund und leistungsfähig zu erhalten. Aus diesem Grund werden in diesem Vortrag mögliche Biosicherheitsmaßnahmen, wie z. B. die Hygieneschleuse erklärt. Darüber hinaus werden die wichtigsten Prinzipien der Impfung beschrieben und auf die gängigen Krankheitssymptome eingegangen. Den Vortrag finden Sie hier.

zum Artikel ››

Rechtliche Grundlagen der Geflügelhaltung

Datum: 2.1.2017   Autor: Dr. F. Schmitt, Dr. R. Hildebrand

In diesem Schulungsvortrag werden die wichtigsten rechtlichen Vorschriften, mit denen der Landwirt täglich in Kontakt kommt kurz erklärt und auf die wichtigsten Punkte eingegangen. Im Besonderen werden die Geflügelsalmonellen-, die Tierschutznutztierhaltungsverordnung und weitere Gesetze erklärt. Den Vortrag finden Sie hier.

zum Artikel ››

BVD- Wo stehen wir?

Datum: 05.12.2016   Autor: Dr. A. Randt

Bereits 2005 wurde in Bayern ein freiwilliges BVD Bekämpfungsverfahren eingeführt. Seit 2011 gilt die BVDV-Bundesverordnung und das freiwillige Verfahren wurde durch ein staatliches Pflichtbekämpfungsprogramm ersetzt. Milchpur sprach mit Dr. Andreas Randt, Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter des TGD Bayern e.V., über den aktuellen Stand und die künftigen Perspektiven.
Beitrag in Milchpur 4.2016

zum Artikel ››

Die Kosten von Mastitis

Datum: 05.12.2016   Autor: Dr. U. Sorge

Die Kosten und Produktionsverluste von Euterentzündungen werden oftmals unterschätzt. Die Excel-Datei wurde von Prof. John Fetrow (Universität von Minnesota, USA) für deutsche Milchbauern entwickelt. Sie kann genutzt werden, um die Kosten von Mastitiden im jeweiligen Betrieb zu schätzen. Die gelben Felder können verändert werden, um Ist- und Sollwerte für die eigene Herde sowie die aktuellen Preise einzugeben. Die Excel Datei finden Sie auf der nächsten Seite.

zum Artikel ››

Afrikanische Schweinepest (ASP)

Datum: 01.12.2016   Autor: Dr. Anja Rostalski

Fast 3 Jahre Afrikanische Schweinepest (ASP) innerhalb der Grenzen der EU - und keinerlei Grund zur Entspannung in Sicht. Beitrag in: Schweine Welt (Dezember 2016): 14-16

zum Artikel ››

Merkblatt Coxiellose Rind

Datum: 18.10.2016   Autor: Dr. Jens Böttcher

Die Coxiellose des Rindes ist aufgrund des Zoonoserisikos trotz eines vorrangig gutartigen Krankheitsverlaufs eine ernstzunehmende Infektionskrankheit. Die Erregerausscheidung mit der Milch und beim Kalben ist mit unterschiedlichen Infektionsrisiken für den Menschen verbunden. Insbesondere Rinderhaltungen mit landwirtschaftsfernem Personenverkehr sollten daher Maßnahmen zur Eindämmung einer möglichen Infektionsgefährdung des Menschen ergreifen. Merkblatt Q-Fieber

zum Artikel ››

Aktuelle Neuigkeiten aus dem Mykotoxinlabor

Datum: 12.09.2016   Autor: Dr. Anika Steinhoff-Ooster

Im Mykotoxinlabor des Tiergesundheitsdienstes Bayern sind in den letzten zwei Monaten (Juli und August 2016)
deutlich mehr untersuchte Proben mit Desoxynivalenol (DON; >0,1mg/kg) und Zearalenon (ZON) belastet.
Außerdem wurden auffallend erhöhte Mykotoxingehalte (>1mg/kg DON; >0,05mg/kg ZON) in Weizen- und
Gersten-Proben gefunden. Eine Kurzzusammenfassung der Befunde finden Sie hier

zum Artikel ››

Flyer vom LGL über die Behandlung von Mensch und Haustier mit Antibiotika

Datum: 01.07.2015   Autor: Administrator

Das folgende Dokument vom Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit enthält Fragen und Antworten zur Behandlung mit Antibiotika bei Mensch und Haustier

LGL_Bakt_Flyer.pdf 

zum Artikel ››

Wichtige Informationen vom Eutergesundheitsdienst

Datum: 02.12.2014   Autor: Dr. Reglindis Huber-Schlenstedt

Übersicht Breakpoints bei Resistenzbestimmung mittels Bestimmung der Minimalen Hemmstoffkonzentration (MHK)
Übersicht Hemmhöfe bei Resistenzbestimmung mittels Agardiffusionstest (ADT)

Zwei Dokumente zur Ansicht/Download:

EGD_mhk-breakpoints.pdf 

zum Artikel ››

Leitlinien für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern

Datum: 01.08.2014   Autor: Dr. Andreas Randt

Am 01. August 2014 hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die „Empfehlungen für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern“, vom 07. Juli 2014 veröffentlicht. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass die bisher geltenden „Leitlinien für den Umgang mit der Paratuberkulose in Wiederkäuerbeständen (Paratuberkuloseleitlinien)“ vom 17. Januar 2005 aufgehoben werden.

Die Empfehlungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft für hygienische Anforderungen an das Halten von Wiederkäuern finden Sie in dem folgenden Dokument.

Leitlinien.pdf 

zum Artikel ››

Änderungen in den Befundberichten von Bestandsuntersuchungen im Rahmen des Eutergesundheitsdienstes

Datum: 13.09.2013   Autor: R. Huber-Schlenstedt, Schlotter K.

Wir haben unsere Bestandbefunde im EGD geändert!
Ab sofort können die Befunde auch gemailt werden.
Bitte teilen Sie uns gegebenfalls Ihre Email-Adresse mit.

Weitere Informationen entehmen Sie dem folgenden Dokument.

Aender_Befundber_EGD.pdf 

zum Artikel ››

Information: Schweinepest - Vorbeugen ist besser als Keulen

Datum: 24.02.2012   Autor:

Alle bayerischen Schweinehalter bekamen ein Informationsblatt zur Aufklärung über Schutzmaßnahmen von Schweinepest und anderen Seuchen zugesandt.

flyer_schweinepest_2012.pdf 

zum Artikel ››

Infomationen zur Untersuchung von sogenannten "Blutschwitzern" in der Pathologie des TGD Bayern e.V.

Datum: 18.07.2011   Autor: B. Schade und N. Meier

Weitere Informationen entnehmen Sie dem folgenden Dokument:

untersuchung_bnp-kaelber.pdf 

zum Artikel ››

Schnelle und kostengünstige BVD-Virus-Untersuchung von Gewebeproben aus Stanzohrmarken beim TGD Bayern e.V.

Datum: 03.01.2011   Autor: Dr. Gerhard Wittkowski

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Dokument

bvd-preisfestlegung101230.pdf 

zum Artikel ››

Die neue BVD-Verordnung kommt - Kälber am besten jetzt schon auf das Virus untersuchen lassen

Datum: 26.07.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Der Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt geht auf konkrete Fragen zur Bekämpfung ein.

Mehr finden Sie im folgenden Dokument

BVD-Verordnung_BLW29_10.pdf 

zum Artikel ››

Vortrag "Dientsleistungsangebote der ARGE BVD"

Datum: 09.07.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Vortrag als PDF herunterladen:

vortrag100708bvdofr.pdf 

zum Artikel ››

Flyer "BVD/MD Pflichtbekämpfung"

Datum: 09.07.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Dokument zum Download:

020451_tgd-flyer.pdf 

zum Artikel ››

Determination of naturally occurring steroid hormones by LC-MS/MS in bovine colostrum

Datum: 16.06.2010   Autor: Farke C., Rattenberger E., Roiger S., und Meyer H.H.D

Poster und Beitrag zur Bestimmung natürlich vorkommender Hormone im Kolostrum mittels LC-MS/MS, englischer Text, vorgestellt auf dem "6th international symposium on hormone and veterinary drug residue analysis" vom 1.6.-4.6.2010 in Gent.

Poster und Beitrag unten zum Download

Quellenangabe für den Beitrag:
C. Farke, E. Rattenberger, S. Roiger and H.H.D. Meyer 2010: The bovine colostrum: determination of naturally occurring steroid hormones by LC-MS/MS. Proceedings of the 6th international symposium on hormone and veterinary drug residue analysis.Page 84; Ghent, Belgium 1.-4.6.2010.

2010ghent_poster.pdf 

zum Artikel ››

BVD-Bekämpfung

Datum: 21.05.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

TGD-Referenten stehen für Vorträge zur BVD-Bekämpfung zur Verfügung.
Angesprochen wird auf den Versammlungen auch die MKS-Warnung des FLI vom 26.4.2010.
Zu Ihrer Information stellen wir Ihnen die Vortragsunterlagen zur Verfügung.
Beachten Sie bitte das Urheberrecht.

Vortrag in folgendem Dokument:

vortrag100520bvdbbvspatzenhausen.pdf 

zum Artikel ››

Blutschwitzen - Das Hämorrhagische Diathese Syndrom – Aktuelle Stand der Untersuchungen zur Ätiologie des Erkrankungsbildes

Datum: 16.12.2009   Autor: Kappe E., M. Halami, B. Schade, M. Alex, D. Hoffmann, A. Gangl, K. Meier, B.-A. Schwarz, R. Johne, W. Dekant, J. Buitkamp, J. Böttcher und H. Müller

Die Publikation ist in der "Berliner und Münchner Tierärztlichen Wochenschrift" erschienen und ebenso online hier einzusehen.

Beitrag im folgenden Dokument:

hds_homepage_nov_09.pdf 

zum Artikel ››

Menschengrippe, Neue Grippe, Schweinegrippe

Datum: 18.11.2009   Autor: Dr. H. Niemeyer

Ist die Grippepandemie eine Gefahr für unsere Schweinebestände?
Artikel aus "ring intern", Ausgabe Oktober/November 2009, Seite 8.

Beitrag in folgendem Dokument:

menschengrippe.pdf 

zum Artikel ››

Blauzungenkrankheit: Rüsten Sie sich für die Saison 2008

Datum: 14.10.2009   Autor: Dr. G. Wittkowski

Hinweise zur Bekämpfung der Blauzungenkrankheit gibt Dr. Wittkowski.

Beitrag in folgendem Dokument:

bzk_hinweisebekmpfung.pdf 

zum Artikel ››

Ferkelkastration auf dem Prüfstand

Datum: 14.10.2009   Autor: Wittkowski G., H. Niemeyer und K. Frenzel

Die Ferkelkastration ist umstritten. Es werden die Alternativen zur Vermeidung des Ebergeruchs erläutert.

Beitrag in folgendem Dokument:

ferkelkastration.pdf 

zum Artikel ››

Anmerkungen zu bislang ungeklärten BHV1 Einzeltierreaktionen in Bayern

Datum: 08.08.2009   Autor: Böttcher J. (TGD), K.-H. Bogner (LGL) und A. Seubert (BStUG)

Es wird die aktuelle BHV1-Situation in Bayern hinsichtlich problematischer Bestandsmilch- bzw. Einzeltierbefunde dargestellt.

Beitrag in folgendem Dokument:

anmerkungen_bhv1.pdf 

zum Artikel ››

Fatal aplastic anemia with haemorrhagic disease in calves in Germany

Datum: 06.10.2009   Autor: Kappe E., M. Halami, B. Schade, J. Bauer, W. Dekant, J. Buitkamp, J. Böttcher und H. Müller

Poster zur tödlich verlaufenden aplastischen Anämie der Kälber ( Hämorrhagische Diathese, Blutschwitzen), englischer Text, vorgestellt anlässlich des 27. Treffen der Europäischen Gesellschaft für Veterinärpathologie (ESCP) vom 9.-12.09.2009 in Krakau

Poster als PDF herunterladen:

poster_krakau.pdf 

zum Artikel ››

Paratuberkulose - Risikomangement und praktische Maßnahmen

Datum: 29.09.2009   Autor: Dr. G. Wittkowski

Vortrag vom 17.02.09, 5. Rinder-Workshop "Neue Herausforderungen für die Rinderzucht".

Veranstalter: Agrar- und Ernährungswissenschaftliche Fakultät der Christian-Albrecht-Universität zu Kiel, Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde e.V., Uelzener Versicherungen.

Vortrag in folgendem Dokument:

vortragszusammenfassung090216uelzen.pdf 

zum Artikel ››

Krankhafte Blutungen bei Rindern

Datum: 30.09.2009   Autor: Wittkowski G., E. Kappe und N. Meier

Vortragszusammenfassung, BAT-Fachtagung über aktuelle Fragen in der Fütterungsberatung
Freising-Weihenstephan 28. und 29.09.2009
Beitrag in folgendem Dokument:

vortrag090928_batzusammenfassung.pdf 

zum Artikel ››

Wir können das Virus überholen - Impfen Sie Ihren Bestand gegen die Blauzungenkrankheit

Datum: 29.09.2009   Autor: Dr. G. Wittkowski

Interview von Dr. Gerhard Wittkowski im Bayerischen Landwirtschaftlichem Wochenblatt Nr. 13, vom 27.03.09, S. 47
Mit freundlicher Genehmigung des Verlages
Beitrag in folgendem Dokument:

artikel_wochenblatt-impfen_blauzungenkrankheit.pdf 

zum Artikel ››

Intensiv und sauber jagen - Wildschweinepest das Damoklesschwert über der Schweinehaltung

Datum: 29.09.2009   Autor: Wittkowski G., A. Gangl und F. Schnüll

Der Artikel Im Bayerischen Landwirtschaftlichem Wochenblatt , Nr. 36 vom 04.09.09, S. 44-46 beschreibt die Notwendigkeit der Hygiene bei der Schwarzwildjagd und gibt Empfehlungen für die Praxis.
Mit freundlicher Genehmigung des Verlages.
Beitrag in folgendem Dokument:

artikel_wochenblatt-intensiv_und_sauber_jagen.pdf 

zum Artikel ››

Die nationale Hühner-Salmonellen-Verordnung ist verabschiedet

Datum: 04.08.2009   Autor: Dr. R. Hildebrand

Am 6. April 2009 hat der Bundesrat die neue Hühner-Salmonellen-VO (HSVO) verabschiedet.
Mit dieser Verordnung wird die Salmonellenbekämpfung im Geflügelbereich (Haushuhn, Gallus gallus) rechtsverbindlich in Deutschland geregelt.

Die Verordnung definiert sowohl die reglementierten Erreger, als auch die der Verordnung unterliegenden Wirtschaftszweige der Geflügelbranche.
Desweiteren werden im Rahmen der Verordnung Auflagen, Untersuchungs- und Mitteilungspflichten für die Betriebe beschrieben und geregelt. Der Beitrag versucht in den Bereichen Junghennenaufzucht und Legehennenhaltung den Verordnungstext für den Praktiker lesbar zu machen und damit einen Beitrag zum Verständnis der Verordnung zu leisten.

Beitrag in folgendem Dokument:

hsvo_internetbeitrag_konsolidierte_fassung.pdf 

zum Artikel ››

Jetzt auch in Deutschland beobachtet - Besnoitiose bei Rindern

Datum: 23.06.2009   Autor: Dr. N. Meier

Redaktion Dr. N. Meier, TGD
Merkblatt der Bayerischen Landestierärztekammer, der Klinik für Wiederkäuer mit Ambulanz und Bestandsbetreuung der LMU München, des Bayersichen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und des Tiergesundheitsdienstes Bayern e.V.
Milchpur, 1/2009, S. 18-19

Beitrag in folgendem Dokument:

besnoitioserinder.pdf 

zum Artikel ››

Flächendeckende Impfung als Chance nützen! - Blauzungenkrankheit

Datum: 23.06.2009   Autor: Dr. G. Wittkowski

Zur Pflichtimpfung nimmt Dr. G. Wittkowski Stellung.
Milchpur, 1/2009, S. 16-17

Beitrag in folgendem Dokument:

blauzungenkrankheit.pdf 

zum Artikel ››

Infektionskrankheiten im Milchviehstall - Aktuelles für den Praktiker

Datum: 22.06.2009   Autor: Dr. G. Wittkowski

Interview Dr. G. Wittkowski zu aktuellen Problemen in der Milchviehhaltung
Milchpur, 1/2009, S. 12-14

Beitrag in folgendem Dokument:

aktuellesfuerdenpraktiker.pdf 

zum Artikel ››

Kälber mit ungeklärter Blutungsneigung - Rätselhaftes Blutschwitzen

Datum: 22.06.2009   Autor: Dr. E. Kappe

Frau Dr. Kappe berichtet über eine Kälberkrankheit mit unbekannter Krankheitsursache
Milchpur, 1/2009, S. 15

Beitrag in folgendem Dokument:

raetselhaftesblutschwitzen.pdf 

zum Artikel ››

Merkblatt: Besnoitiose

Datum: 22.01.2009   Autor: N. Meier

MerkblattBesnoitiose.pdf 

Merkblatt: Koi-Herpes-Virus

Datum: 12.12.2008   Autor: P. Scheinert

MerkblattKoiHerpes.pdf 

Merkblatt: Laufstallbezug

Datum: 13.11.2008   Autor: G. Wittkowski

MerkblattLaufstallbezug.pdf 

Merkblatt: Nutzungsdauer Rinder

Datum: 13.11.2008   Autor: W. Klein, N. Meier, A. Randt

merblattNutzungsdauer.pdf 

Merkblatt: LHEU Zulassung

Datum: 13.11.2008   Autor: K. Frenzel

MerkblattLHEUZulassung.pdf 

Merkblatt: Blauzungenkrankheit

Datum: 13.11.2008   Autor: W.-D. Graunke

merkblattblauzunge.pdf 

Neue Leitung beim Rinder- und Eutergesundheitsdienst

Datum: 22.12.2016   Autor: Dr. A. Randt

Das Rinderteam des Tiergesundheitsdienstes Bayern e.V. hat seit 2016 Verstärkung von zwei international anerkannten Rinderspezialistinnen. Frau Dr. Ingrid Lorenz führt das Tierärzteteam des Rindergesundheitsdienstes und der Eutergesundheitsdienst wird nun von Frau Dr. Ulrike Sorge geleitet.

zum Artikel ››

Der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. beim Welt-Rinder-Kongress in Irland

Datum: 20.07.2016   Autor: Dr. Andreas Randt

In Dublin (Irland) diskutierten vom 3. bis 8. Juli Tierärzte aus aller Welt im Rahmen des World Buiatrics Congress über die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft zu allen Aspekten der Rinderhaltung und der Erkrankungen des Rindes. Der Kongress, der alle zwei Jahre stattfindet, erreichte eine Rekord- Delegiertenzahl von 3200 Besuchern. Schon bei der Eröffnung der Veranstaltung durch den Landwirtschaftsminister wurde die große Bedeutung der Rinderhaltung für Irland deutlich, einem Land in dem es genauso viele Rinder gibt wie Menschen.

Bei vier Parallelveranstaltungen hatte der Besucher oft die Qual der Wahl zwischen mehreren interessanten Themen. Neben den Dauerbrennern wie Fruchtbarkeit und Eutergesundheit wurden auch hoch aktuelle Krankheiten wie die neuerliche Verbreitung der Blauzungenkrankheit erörtert. Öffentlichkeitwirksame Themen wie Antibiotikaresistenzen und Tierwohl wurden ebenfalls in eigenen Veranstaltungsreihen diskutiert. Neben den Vorträgen bot die umfangreiche Industrieausstellung reichlich Gelegenheit zur Kontaktaufnahme zwischen den Delegierten und mit Vertretern der Industrie.

Der Tiergesundheitsdienst Bayern nutzte mit 14 seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Gelegenheit der Fortbildung auf höchstem Weltniveau. Mit sechs wissenschaftlichen Posterbeiträgen zu aktuellen Themen der Tiergesundheit und einem Keynote Vortrag mit dem Titel: „Metabolic disturbances in neonatal calves with diarrhoea – clinical signs and treatment“ waren TGD- Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aktiv am Programm beteiligt.

Die wissenschaftlichen Beiträge finden Sie nachfolgend als PDF zum Download:


zum Artikel ››

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt zu Besuch beim Tiergesundheitsdienst Bayern

Datum: 10.03.2016   Autor: Dr. Andreas Randt

Am Montag, den 07.März 2016 besuchte der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Herr Christian Schmidt, den Tiergesundheitsdienst in Grub. Begleitet wurde der Minister von Frau Dr. Karin Schwabenbauer, Leiterin der Unterabteilung für Tiergesundheit und Tierschutz im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.
Nach einer kurzen Einführung durch Dr. Andreas Randt, Geschäftsführer und tierärztlichen Leiter des TGD, wurde dem Bundesminister die aktuellen Aufgabenschwerpunkte des Tiergesundheitsdienst Bayern vorgestellt. Verbesserung und Stabilisierung der Tiergesundheit, Verringerung von Antibiotikaresistenzen und aktive Beiträge zum Erhalt und Weiterentwicklung des Tierwohls sind seit vielen Jahren fester Bestandteil der Tätigkeit des TGD.
In einem gemeinsamen Fachgespräch wurde im Anschluss sehr ausführlich über die Alternativen der betäubungslosen Ferkelkastration diskutiert. Allen Beteiligten war klar, dass es bei diesem Thema keine schnellen Lösungen gibt. Die vom TGD dargestellten Forschungsansätze, wie zum Beispiel: „Zucht auf spätpubertierende Schweinelinien“, „Erforschung der Wirksamkeit einer präpubertär eingeleiteten Hodenfunktionshemmung auf das Verhalten von Eberläufern, Ebergeruch und Geruchshemmung“ oder „Entwicklung eines modernen Schmerzmanagement bei der Kastration“ sowie der „Weiterentwicklung von praktikablen Techniken in der chirurgischen Kastration“, die den Ferkel nachweislich einem geringeren Stress und Schmerz aussetzen, als vielleicht derzeit üblich, fanden beim Bundesminister Schmidt großes Interesse. Er versprach sich dafür einzusetzen, Forschungen in diesen Bereichen zu unterstützen und zu fördern.

zum Artikel ››

Gegendarstellung zu taz-Interview mit Herrn Schweisfurth vom 02.02.2016:

Datum: 02.02.2016   Autor: Dr. Anja Rostalski

Herr Schweisfurth wird in dem Interview zitiert mit: „Wir…haben nun auch den Tierarzt gewechselt, um weniger Antibiotika einsetzen zu müssen“. Diesen Satz können wir nicht unwidersprochen stehen lassen.

Der Schweinebestand der Herrmannsdorfer Werkstätten wurde über Jahre hinweg vom Tiergesundheitsdienst Bayern betreut. In dieser Zeit hätte deren Leitung jederzeit einen anderen Tierarzt auswählen können, zumal es in dieser Region eine hohe Tierarztdichte gibt.

Richtig ist, dass der Tiergesundheitsdienst Bayern die Betreuung auf Grund unzureichender Kommunikation zwischen Betriebsleitung, Stallmitarbeitern und Tierarzt, sowie fehlendem Vertrauen und Verständnis für die Umsetzung angeordneter Maßnahmen, gekündigt hat.

Zum zweiten Teil des Satzes „…um weniger Antibiotika einsetzen zu müssen“ ist folgendes zu sagen:

Entscheidend für die kurative Tätigkeit der TGD Tierärztinnen und Tierärzte ist die rasche Genesung und das Wohl des Tieres. Nach tierärztlicher Diagnose der Erkrankung wird das Arzneimittel gewählt, dass den größten Behandlungserfolg verspricht. Bei der Anwendung von Antibiotika wird nach den „Leitlinien für den sorgfältigen Umgang mit antibakteriell wirksamen Tierarzneimitteln“ der Bundestierärztekammer verfahren. Die Art der Betriebsführung wird – soweit vertretbar – berücksichtigt.

Nach Festlegung der therapeutischen Maßnahmen muss sich der Tierarzt darauf verlassen können, dass seinen Behandlungsanweisungen in jedem Fall Folge geleistet wird, um erkrankten Tieren gute Heilungschancen zu geben, das Ansteckungsrisiko für gesunde Tiere zu senken und Resistenzbildungen zu vermeiden.

Tierärztliche Bestandsbetreuung bedeutet, dass der Tierarzt durch regelmäßige Besuche im Dialog mit dem Landwirt oder seinen Mitarbeitern Maßnahmen zur Krankheitsprävention erarbeitet, deren Umsetzung im Optimalfall zur deutlichen Reduktion des Medikamenteneinsatzes führt. Das setzt gegenseitiges Vertrauen, Kommunikationsbereitschaft und Willen zur Veränderung voraus.

Die etwas zusammenhangslose Bemerkung, der TGD habe „in Bayern ein Monopol“ stößt auf unser völliges Unverständnis, denn weder in diesem Fall noch in Bayern dem Land mit den meisten niedergelassenen Tierärzten kann davon die Rede sein.

Im Übrigen gelten in der konventionellen Tierhaltung die gleichen Regeln wie in der Biobranche: die eingesetzten Mengen an Antibiotika sollten so gering wie möglich gehalten werden.

Dr. Anja Rostalski

Fachabteilungsleiterin Schweinegesundheitsdienst

TGD Bayern e.V.

zum Artikel ››

Stellungnahme zu den Presseberichten über den Beitrag des Bienengesundheitsdienstes zum 8. Bayerischen Imkergespräch

Datum: 28.01.2016   Autor: Dr. Andreas Schierling

Am 28.01.2016 fand in der Schlossberghalle Starnberg das 8. Bayerische Imkergespräch statt. Dr. Andreas Schierling wurde gebeten auf dieser Veranstaltung über das erste Jahr des neu geschaffenen Bienengesundheitsdienstes (BGD) zu berichten.

In den folgenden Tagen erschienen im Münchner Merkur (30.01.2016, „Die Bienen sind noch nicht über den Berg“), auf ovb-online.de (30.01.2016) und in der Süddeutschen Zeitung (01.02.2016, „Stadt der Bienen“) Artikel über den Beitrag des BGD zum Imkergespräch.

Wenngleich ein Bericht über den BGD in den Medien von unserer Seite durchaus begrüßt wird, muss vorausgesetzt werden können, dass die durch den BGD vorgestellten Daten von den Mitarbeitern renommierter Zeitungen korrekt wiedergegeben werden. Leider ist dies in den genannten Artikeln teilweise nicht erfolgt.

Zu den missverständlich bzw. nicht korrekt wiedergegebenen Angaben soll im Folgenden Stellung genommen werden:

  • Der Fachbereich Bienen (Bienengesundheitsdienst) wird zwar von Dr. Andreas Schierling geführt, Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter des TGD Bayern ist jedoch Herr Dr. Andreas Randt.

  • Der TGD Bayern e.V. ist ein gemeinnütziger Verein zur Verbesserung der Nutztiergesundheit und zur Sicherung der Qualität tiereischer Lebensmittel in Bayern. Der Tiergesundheitsdienst Bayern führt Projekte zu unterschiedlichen Themen der Gesundheitsvorsorge und Gesunderhaltung von landwirtschaftlichen Nutztieren durch. Diese Untersuchungen werden teilweise durch EU-weit ausgeschriebene Projekte des Freistaats Bayern und der Bayerischen Tierseuchenkasse gefördert. Um den Bedarf an tierärztlichen und diagnostischen Dienstleistungen bayerischer Nutztierhalten vollständig abdecken zu können, werden vom TGD Bayern e.V. auch über die geförderten Projekte hinaus viele Leistungen angeboten, die den Auftraggebern anschließend in Rechnung gestellt werden. Zu 100% staatlich gefördert sind demnach nicht alle Leistungen des TGD Bayern, sondern lediglich viele Analysen zur Bienengesundheit.

  • Die geförderten Analysen im BGD können von allen bayerischen Imkern in Anspruch genommen werden, jedoch ausschließlich durch eine Probeneinsendung zum TGD Bayern e.V. und nicht wie berichtet an weiteren Instituten in Erlangen oder Stuttgart.

  • Der Bienengesundheitsdienst verzeichnete im vergangenen Jahr 2015 insgesamt 483 Probeneingänge, die sich über alle durchgeführten Untersuchungen verteilten. Die virologischen Analysen stellen nur einen geringen Teil (23 Proben) der insgesamt durchgeführten Untersuchungen dar. Von diesen wenigen Proben konnte in 60,9% der Fälle zwar das Chronische Bienenparalyse-Virus nachgewiesen werden, die Aussage nach der 60,9% aller bayerischen Bienenvölker infiziert seien ist jedoch schlichtweg falsch, denn unsere Analysen liefern hierzu bei weitem nicht die nötige Datengrundlage. Auf diesen Umstand wurde bei der Präsentation der Daten ausdrücklich hingewiesen.

  • Die Ausführungen des BGD zu dem unter Imkern verbreitetes, jedoch unbegründetes Gerücht „Alle Bienenvölker seien mit Sporen befallen“ bezieht sich selbstverständlich auf Sporen des Erregers der Amerikanischen Faulbrut. Viren bilden keine Sporen!

Wir appellieren an die Medienvertreter auch in deren eigenem Interesse zukünftig nach Möglichkeit vor der Veröffentlichung potentiell nicht korrekter Informationen Rücksprache mit dem TGD Bayern e.V. zu halten, um die aufgetretenen Missverständnisse bei weiteren Publikationen vermeiden zu können.

Dr. Andreas Schierling

Fachabteilungsleitung Bienengesundheitsdienst

zum Artikel ››

Spatenstich für das Kompetenzzentrum in Grub

Datum: 04.08.2015   Autor: Dr. Andreas Randt

Nach intensiver Planung und zahlreichen Gesprächen war es am 04. August 2015 soweit. Gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Herrn Helmut Brunner, Vertretern der Landes-, und Kommunalpolitik, vollzogen die beteiligten Verbände und Organisationen der Rinder-, Schweine-, Schaf-, Ziegen- und Geflügelzucht, der Ringgemeinschaft, der Tierzuchtforschung und des Tiergesundheitsdienstes den ersten symbolischen Spatenstich.

zum Artikel ››

Neue Räume für neue Herausforderungen

Datum: (tt.mm.jjjj)    Autor: Dr. Benjamin Schade

Eröffnung der renovierten Sektionshalle im Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. (TGD)

Pathologische Untersuchungen können einen umfassenden Einblick in die Krankheitssituation eines Bestandes bieten und sind ein wichtiger Bestandteil der tierärztlichen Diagnostik. Der Freistaat Bayern und die Bayerische Tierseuchenkasse fördern daher Sektionen von Nutztieren im TGD finanziell. Damit wird den bayerischen Landwirten und behandelnden Tierärzten eine komfortable, preisgünstige und zeitnahe pathologische Diagnostik ermöglicht.

Nach knapp zweijähriger Sanierungsarbeit erstrahlt die Sektionshalle des Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. in Grub bei Poing endlich wieder in neuem Glanz. Auf rund 120 m2 werden nun neben kleinen Haus- und Nutztieren auch Großtiere bis 1.500 kg fachgerecht seziert. Tierkadaver können weiterhin zu jeder Tages- und Nachtzeit abgeben werden (ausgenommen davon sind Großtiere). Die moderne Ausstattung unterstützt die drei Fachtierärzte für Pathologie, die zwei Sektionsassistenten und das geschulte Laborpersonal bei der Bearbeitung der Fälle. So wurden im letzten Jahr mehr als 6.600 Tiere im TGD seziert. Zur Qualitätssicherung werden die Labore des TGD regelmäßig von der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) überprüft.

Die Sektion von Nutztieren (Rind, Schwein, kleine Wiederkäuer, Gehegewild und Nutzgeflügel) und die ggf. darauf folgende histologische Untersuchung sind kostenlos, lediglich für Folgeuntersuchungen (z.B. Bakteriologie, Virologie etc.) wird ein geringer Eigenanteil von ca. 30 % berechnet. Zu jedem Tier muss ein Untersuchungsantrag ausgefüllt werden, aus dem der Vorbericht zum Krankheitsgeschehen und der Untersuchungswunsch hervorgehen. Bei der Sektion eines Kalbes oder Rindes wird zusätzlich der Rinderpass benötigt, da der TGD die Abmeldung über die Tierkörperbeseitigungsanstalt veranlasst. Es besteht auch die Möglichkeit der Anlieferung von lebenden Tieren, hierfür ist allerdings eine telefonische Anmeldung dringend erforderlich. Für Tierkörper bis 60 kg besteht bayernweit ein spezialisierter Kurierservice, der diese direkt beim Landwirt abholt. Hierfür wird eine Abholgebühr abhängig vom Gewicht des Tierkörpers und von der Entfernung bis maximal 47,25 EUR (zzgl. MwSt.) erhoben.

Für die Anmeldung einer Tierkörperabholung rufen Sie bitte folgende Telefonnummern an:
089-9091-212 oder -213.

Kontakt & Anmeldung von Tieren:
TGD Bayern e.V.
Abteilung Pathologie
Dres. Brigitte Böhm, Eva Kappe und Benjamin Schade
Tel. 089-9091-310 oder -317
Fax. 089-9091-234

Einen Untersuchungsantrag zum Download finden Sie hier:

sektionsantrag_tgd_2015.pdf 

zum Artikel ››

Bienengesundheitsdienst beim TGD

Datum: (tt.mm.jjjj)    Autor: Dr. Andreas Schierling

„Sterben alle Bienen, so hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“.

Dieses oft irrtümlich Albert Einstein zugeschriebene Zitat liest man seit einigen Jahren vermehrt in den Medien. Grund hierfür sind weltweite Meldungen über große Verluste von Bienenvölkern und eine Verschlechterung des allgemeinen Gesundheitszustands der Bienen. Großflächiger Pestizideinsatz, einseitiges Nahrungsangebot durch landwirtschaftliche Monokulturen, Viren, bakterielle Erkrankungen, Pilzinfektionen, Parasiten – all diese Faktoren bedrohen die Existenz von Bienenvölkern der gesamten Erde. Auch deutsche Imker beklagen eine steigende Anzahl an Problemen für ihre Bienenvölker und dementsprechend immer größere Völkerverluste.

Auch wenn sich die tatsächliche Situation nicht ganz so dramatisch darstellt wie im oben genannten Zitat postuliert, hätte ein fortschreitender Verlust von Bienenvölkern drastische Folgen für die Bevölkerung Deutschlands und der Welt. Knapp ein Drittel der weltweit in der Landwirtschaft eingesetzten Pflanzen zur Nahrungs- und Futtermittelerzeugung ist abhängig von der Bestäubungsleistung der Bienen. Kann diese Leistung nicht mehr erbracht werden, ergeben sich allein in Deutschland ökonomische Schäden in Milliardenhöhe sowie eine Gefährdung der Lebensmittelversorgung und -vielfalt.

Um die Bedrohungen für Honigbienen zu minimieren und den allgemeinen Gesundheitszustand der Bienenvölker Bayerns zu verbessern, wurde im Januar 2015 beim TGD ein Bienengesundheitsdienst ins Leben gerufen. In enger fachlicher Kooperation mit dem Fachzentrum Bienen der Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim stellt der BGD eine diagnostische Anlaufstelle für alle bayerischen Imker, Imkervereine und Tierärzte in Bezug auf das Thema Bienengesundheit dar.

Zur Erkennung und Analyse von Krankheiten und Belastungen für Honigbienen stehen dem Bienengesundheitsdienst bakteriologische, virologische, parasitologische und spurenanalytische Untersuchungen zur Verfügung.

zum Artikel ››

Königlicher Besuch beim Tiergesundheitsdienst in Grub

Datum: 23.07.2014   Autor: Dr. Andreas Randt

Katharina Schlattl, die bayerische Milchkönigin besuchte am 23. Juli zusammen mit der bayerischen Milchprinzessin Carola Reiner den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. in Grub. Nach einer kurzen Einführung durch Dr. Andreas Randt, Geschäftsführer und tierärztlicher Leiter des TGD stellte Frau Dr. Huber–Schlenstedt das Labor des Eutergesundheitsdienstes vor. Mit sehr großem Interesse verfolgten die königlichen Hoheiten den Ausführungen über die Möglichkeiten der Diagnostik von Milchproben. Neben den bewährten kulturellen Verfahren zur Bestimmung der Mastitiserreger, kommen im Tiergesundheitsdienst auch modernste Methoden zur Erregerdifferenzierung mittels MALDI-TOF und PCR Verfahren zum Einsatz.

Bei dem anschließenden Besuch im BVD – Labor konnten sich Frau Schlattl und Frau Reiner einen Überblick von der rationalen Probenbearbeitung in einem der modernsten BVD – Labore Europas überzeugen. Frau Dr. Alex schilderte detailliert die notwendigen Arbeitsschritte vom Probeneingang über Aufbereitung und Untersuchung bis zur Übertragung der Untersuchungsergebnisse an die HI – Tier.

Ein Besuch in der Abteilung Lebensmittelhygiene rundete den informativen Tag im Tiergesundheitsdienst ab. Mit Hochleistungsgeräten werden in dieser Abteilung neben der Hormonanalytik, vor allem Lebensmittel und Futtermittel auf Arzneimittelrückstände und Umweltkontaminanten untersucht.

Mit den Worten: „Vielen Dank für den interessanten Vormittag. Wir haben heute viel erfahren und sind beeindruckt, was der bayerische Tiergesundheitsdienst alles für die Milcherzeuger leistet und wie genau die hohe Qualität der Arbeit sichergestellt wird“, verabschiedeten sich die Hoheiten von den Mitarbeitern des Tiergesundheitsdienstes.

zum Artikel ››

Nachfolge geregelt – Dr. Andreas Randt führt zukünftig den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V.

Datum: 12.07.2011   Autor:

Grub, 12.7.2011. Herr Dr. med. vet. Andreas Randt stellte sich den Vertretern der TGD- Mitgliedsorganisationen vor. Der Verwaltungsrat des TGD hatte ihn zum tierärztlichen Leiter und Geschäftsführer in geheimer, schriftlicher Wahl einstimmig und ohne Enthaltungen berufen. Der Verwaltungsrat folgte damit dem einmütigen Vorschlag des Vorstandes. Herr Dr. Andreas Randt wird seine neue Funktion am 1.5.2012 antreten.

zum Artikel ››

BVD/MD: Schäden nicht unterschätzen

Datum: 20.07.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Der Leserbrief erläutert warum eine künstlich provozierte Infektion nicht empfehlenswert ist und warum man beim TGD Bayern vor einer missbräuchlichen Verwendung von Gewebeproben sicher ist.

Leserbrief von Dr. G. Wittkowski

br100719bauernstimme.pdf 

zum Artikel ››

BVD/MD: Der TGD Bayern nimmt die Sorgen ernst.

Datum: 12.07.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Der TGD Bayern hat mit der ARGE BVD die allgemeinen Geschäftsbedingungen für die Untersuchung von Proben im Rahmen der BVD-Bekämpfung vereinbart. Wir sind das erste Labor in Deutschland, das in Geschäftsbedingungen sein Vorgehen klar beschreibt. Insbesondere weisen wir auf den Punkt 9a hin: "Die Proben und Daten werden beim TGD ausschließlich für Untersuchungen verwendet, die für die Durchführung der BVD-Bekämpfung erforderlich sind. Andere Untersuchungen und Verwendungen sind nur im Einvernehmen mit dem Tierbesitzer möglich. Eine Herausgabe der Proben nach Eingang im Labor erfolgt weder an den Einsender noch an Dritte. Nach der Nutzung werden die Proben sachgerecht entsorgt. Die Datenbestände von Laborergebnissen werden nach den geltenden Speicherfristen für eine qualifizierte Laborbearbeitung gelöscht." Der Untersuchungsauftrag ist mit der Einsendung von Gewebeproben an den Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. erteilt, ohne dass hierfür ein schriftlicher Antrag mit Unterschrift und Adressangabe erforderlich ist. Bei Postversand beachten Sie bitte die Transportbedingungen der Post. Ungenügend frankierte Sendungen werden nicht angenommen.

Die vollständigen Geschäftsbedingungen finden Sie im folgenden Dokument:

allgemeine_geschftsbedingungen_arge_bvd.pdf 

zum Artikel ››

BVD-Bekämpfung: Wissenschaftliche Beweise für die Bekämpfung

Datum: 12.07.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Einzelne Personen stellen in einem Musterbrief die wissenschaftlichen Grundlagen der BVD-Bekämpfung in Frage.
Sie bestreiten die Existenz des BVD-Virus und verneinen 40 Jahre wissenschaftlichen Fortschritt.
Bilden Sie sich Ihre Meinung - Unsere Antwort finden Sie im folgenden Dokument:

br100706sonjagoldfinger-bndnis_fr_gesunde_tiere.pdf 

zum Artikel ››

Stellungnahme des Arbeitskreises "Eutergesundheit " zur Verwendung der PCR in der Mastitisdiagnostik

Datum: 06.07.2010   Autor: Prof. Klaus Fehlings

Die Stellungnahme ist bei der Bundestierärztekammer verfügbar: Link

zum Artikel ››

Unsachliche Berichterstattung zu BVD

Datum: 16.06.2010   Autor: Dr. G. Wittkowski

Gegendarstellung zu einem Bericht in der Sendung "Funkstreifzug" von Bayern 5.

Gegendarstellung im folgenden Dokument:

entgegnung_rundfunkbeitrag.pdf 

zum Artikel ››

Bovine Virusdiarrhoe/Mucosal Disease (BVD/MD)

Datum: 02.02.2010   Autor: Dr. Gerhard Wittkowski

Neue E-Mailadresse

bvd(_AT_)tgd-bayern.de
eingerichtet.

Ab sofort können Sie Ihre Fragen zur Bovine Virusdiarrhoe/Mucosal Disease (BVD/MD) und ihre Bekämpfung an die Fachleute des TGD direkt stellen

zum Artikel ››

Blauzungenkrankheit: Derzeit keine Tiere aus Frankreich einführen

Datum: 14.10.2009   Autor: Dr. G. Wittkowski

Stellungnahme zur Impfung gegen Blauzungenkrankheit und zum BTV1-Risiko.

Beitrag in folgendem Dokument:

bzk_stellungn_impfung.pdf 

zum Artikel ››

TGD Web-Präsentation

Datum: 22.06.2009   Autor: Josef Fußeder

Der TGD Bayern e.V. ist seit 1996 im Internet präsent. Mittlerweile haben sich Technik und Angebot
wesentlich geändert. Mit der längst überfälligen Neugestaltung versucht der TGD schrittweise den
aktuellen Anforderungen Rechnung zu tragen. Anregungen werden gerne entgegengenommen.

Info zur neuen Homepage in folgendem Dokument:

Homepage-Screen.jpg 

zum Artikel ››

Salmonellen- Untersuchungspflicht seit März 2007

Datum: 04.06.2007   Autor: G. Wittkowski und H. Niemeyer

Salmonellenuntersuchungspflicht.pdf 

Europäischer BVD-Tag in Grub ein voller Erfolg

Datum: 6. und 7.12.2012   Autor: Dr. G. Wittkowski

180 Landwirte und Tierärzte aus 14 Ländern kamen in die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft. Es ging um BVD/MD (Bovine Virus Diarrhoe / Mucosal Disease, weltweit eine der schädlichsten Infektionskrankheiten des Rindes. Der Tiergesundheitsdienst Bayern e.V. und die europäische Vereinigung der Tiergesundheitsdienste, (Fédération Européenne pour la Santé Animale et la Sécurité Sanitaire, FESASS) hatten eingeladen. Referenten aus Bayern, Sachsen- Anhalt und Sachsen, Irland, Italien, Österreich, Schweiz und Norwegen berichteten über ihre Erfahrungen aus allen Bekämpfungsphasen mit dem Ziel, das Virus aus der Rinderpopulation zu entfernen. Die Vorträge können Sie als PDF- Datei abrufen (s. unten).

2012 gibt es in 12 Staaten Europas eine Pflichtbekämpfung. Die Diskussionen um den besten, sichersten und preiswertesten Weg in der BVD-Bekämpfung und
- für den nationalen und europäischen Rechtsrahmen,
- in der Diagnostik
- in der Kommunikation mit Landwirten und Tierärzten,
- in kleinen Betrieben Südtirols und Norwegens und den großen Rinderbeständen in Sachsen
leiteten Moderatoren aus Brüssel und Paris.

Dr. Ola Nyberg aus Norwegen, das als erster Staat 1992 mit der Bekämpfung begonnen hatte und seit 2004 BVD-frei ist, machte zögernden Teilnehmern als letzter Redner nach einem anstrengenden und hervorragend organisierten Tag Mut: „Norwegen hat die Bekämpfung 7 Mio. € gekostet, aber wir haben 18 Mio. € durch bessere Tiergesundheit verdient. Das ist mehr, als wenn wir das Geld bei der Bank angelegt hätten. Ja, deshalb würden wir es immer wieder tun!“ Dr. Gerhard Wittkowski, Vizepräsident der FESASS, betonte in seinem Schlusswort, dass bei einem positiven Kosten- Nutzen- Verhältnis mit der BVD-Bekämpfung begonnen werden sollte. Dies wäre in jedem Land zu prüfen. Man sollte mit einer Bekämpfung beginnen, wenn diese zur Wertschöpfung in der Rinderhaltung beitrüge. Er wies darauf hin, dass auch für Infektionskrankheiten, bei denen einzelne europäische Staaten freiwillig in der Bekämpfung vorangingen, rechtliche Regelungen gefunden werden müssen, die den innergemeinschaftlichen Handel mit infizierten Tieren in solchen Situationen verhinderten.

82 Teilnehmer (45%) bewerteten anschließend die Veranstaltung anonym und gaben ihr die hervorragende Note 1,6. Am nächsten Tag nutzten 45 Gäste aus dem In- und Ausland die Gelegenheit, sich beim Tiergesundheitsdienst Bayern im derzeit modernsten europäischen BVD- Labor über die rationelle Probenverarbeitung zu informieren.

zum Artikel ››

Veranstaltung: DVG-Tagung zur Mastitisbekämpfung am 22. und 23.03.2012

Datum: 23.03.2012   Autor: Prof. Dr. Klaus Fehlings

Am 22. und 23. März 2012 fand im Zentralinstitut des Tiergesundheitsdienstes in Grub eine wissenschaftliche Tagung der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft (DVG) statt, die auf breite Resonanz gestoßen ist und von den Teilnehmern eine sehr positive Beurteilung erhalten hat.

Die Tagung der „Arbeitsgemeinschaft Sachverständigenausschuss Subklinische Mastitis der DVG“ wurde von der DVG organisiert und vom TGD in Grub ausgerichtet und durchgeführt. Die Tagungsleitung hatte der Leiter des Sachverständigen-ausschusses Subklinische Mastitis, Prof. Dr. Klaus Fehlings.

Die Tagung stand unter dem Leitthema „Herausforderungen der Zukunft in der Mastitisbekämpfung“, der sich die in der Praxis tätigen tierärztlichen Kolleginnen und Kollegen ebenso wie die in der Wissenschaft, der Forschung, der Veterinärverwaltung, der pharmazeutischen Industrie oder den Eutergesundheitsdiensten Beschäftigten tagtäglich stellen müssen. Das Spektrum der Vorträge in Grub umfasste den weiten Bereich der Sicherstellung der Eutergesundheit und Milchqualität durch die tierärztlichen Bestandsbetreuung, die Darstellung neuer Forschungsergebisse aus der Wissenschaft zu Problemen der Eutergesundheit, die Vorstellung neuer Systeme der Diagnostik und Mastitisbekämpfung und Hinweise für praktische Ansätze zur Therapie bzw. dem gezielten Einsatz von Therapeutika zur Mastitisbekämpfung und –prävention.

An der Veranstaltung nahmen 137 Gäste teil.

Der Tagungsband mit Kurzdarstellungen der Vorträge kann bei der DVG (

info(_AT_)dvg.net
; Homepage:www.dvg.net) bestellt werden.

zum Artikel ››

Tagung der Arbeitsgruppe "Subklinische Mastitis" der DVG

Datum: 22. bis 23.03.2012   Autor:

Beim Tiergesundheitsdienst Bayern e. V., Grub/Poing
Leitthema: Herausforderungen der Zukunft in der Mastitisbekämpfung

Themenkomplexe:

  • Eutergesundheit und Bestandsbetreuung
  • Neues aus der Wissenschaft zu Problemen der Eutergesundheit
  • Systeme der Diagnostik und Mastitisbekämpfung
  • Therapie

Tagungsleitung: Prof. Dr. Klaus Fehlings

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
Link zur DVG Anmeldung

zum Artikel ››

AVID-Veranstaltung "Aktuelles zur PRRS" am 20.10.2005

Datum: 08.08.2005   Autor:

Am 20.10.2005 findet ab 10:00 Uhr in den Räumen des TGD eine AVID-Veranstaltung zum Thema "Aktuelles zur PRRS" statt. Interessenten können sich hier die folgenden Dokumente als PDF-Dateien herunterladen:

PRRS-Tagung_2005-10-20_Programm.pdf 

zum Artikel ››